Startseite » Onlinekurse » Business & Wirtschaft » Fernkurs Verhandlungstechniken, Negotiation 4.0
Im Fernkurs Verhandlungsführung / Negotiation 4.0 entwickelst Du die Fähigkeiten, Verhandlungen strategisch zu führen, psychologische Hebel gezielt einzusetzen und auch unter Druck die Kontrolle zu behalten. Damit wirst Du zum gefragten Taktiker und Verhandlungskünstler in allen Unternehmenslagen.
Nach dem Kurs kannst Du:

Jürgen Grill ist CEO der Akademie und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Marketing, Vertrieb und in der Unternehmensführung. In seiner Karriere war er unter anderem als Marketingleiter, Geschäftsführer und CMO tätig und hat Unternehmen der Industrie, im E-Commerce, im Bildungsbereich und in der Automobilindustrie beim Aufbau und Wachstum begleitet.
Er war zudem für sieben Jahre als Leiter Marketing am Aufbau der IU Hochschule bis zum Marktführer (Sparte Fernstudium) beteiligt und bringt umfangreiche Erfahrung im Bereich digitaler Weiterbildung und E-Learning mit.
Die Inhalte dieses Kurses wurden von ihm konzipiert, geprüft und konsequent auf Praxisrelevanz ausgerichtet.
Was das für Dich bedeutet:
Du lernst keine reine Theorie, sondern praxisnahe Inhalte, die sich im beruflichen Alltag bewährt haben. Der Fokus liegt auf anwendbaren Fähigkeiten, die in der Berufspraxis tatsächlich gefragt sind.

Das Ziel dieses umfassenden Lernprogramms ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine fundierte Einführung in die Verhandlung 4.0 zu bieten. Dabei wird zunächst die Definition der Verhandlung geklärt und die spezifischen Ziele von Verhandlungen im digitalen Kontext herausgearbeitet. Ein grundlegendes Verständnis der Unterschiede zwischen traditionellen und modernen Verhandlungsformen wird vermittelt, um die Entwicklung und Anpassung an die digitale Welt nachvollziehen zu können.
Ein zentraler Bestandteil ist das Kennenlernen der psychologischen Grundlagen der Verhandlung. Hierbei stehen die Motive und die innere Motivation der Verhandlungsparteien im Fokus, ebenso wie die Bedeutung der Wahrnehmung und der Einfluss von Emotionen auf den Verhandlungsprozess. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Körpersprache und nonverbalen Kommunikation, die in digitalen Verhandlungssituationen neue Dimensionen gewinnt. Zudem wird der Einfluss von Bias und unbewusster Beeinflussung thematisiert, um den Teilnehmenden die Mechanismen der menschlichen Entscheidungsfindung besser verständlich zu machen.
Auf dieser Basis werden verschiedene Verhandlungsstrategien und Taktiken vorgestellt und diskutiert. Das bekannte Harvard-Konzept wird dabei als bewährte Methode in digitalen Verhandlungen erläutert. Ebenso werden integrative und distributive Strategien gegenübergestellt, um den Einsatz geeigneter Techniken in unterschiedlichen Verhandlungssituationen zu fördern. Die Teilnehmer lernen konkrete Taktiken und Techniken kennen, die für Verhandlungen in der modernen, digitalisierten Welt besonders relevant sind.
Ein weiteres wichtiges Lernziel ist der Umgang mit Unsicherheit und Krisen während Verhandlungen. Hierzu werden Techniken zur Risikobewertung und Szenarioanalyse vermittelt, die eine strukturierte Vorbereitung auf mögliche Herausforderungen ermöglichen. Der Umgang mit unerwarteten Wendungen und die Fähigkeit zur Krisenkommunikation werden trainiert, um Verhandlungen auch in schwierigen Situationen erfolgreich zu gestalten. Anpassungsstrategien runden dieses Thema ab und unterstützen die Entwicklung von Flexibilität und Resilienz.
Die Bewertung und kontinuierliche Optimierung der Verhandlungsergebnisse bildet einen weiteren Schwerpunkt. Es werden klare Kriterien zur Erfolgsbewertung vermittelt, ebenso wie Maßnahmen zur Optimierung der eigenen Verhandlungsführung. Methoden zur Nachverhandlung sowie die nachhaltige Pflege von Geschäftsbeziehungen werden erläutert. Die Bedeutung einer sorgfältigen Nachbereitung, etwa durch Lessons Learned oder „Post-Mortem“-Meetings, wird hervorgehoben, um aus jedem Verhandlungsprozess wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Verhandlungen zu gewinnen.
Ein gesondertes Kapitel widmet sich den psychologischen Hebeln, die Verhandlungsergebnisse maßgeblich beeinflussen können. Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in diese Hebel, lernen deren Anwendung kennen und erarbeiten Strategien, um sich vor manipulativen Techniken zu schützen. Dieses Wissen trägt dazu bei, Verhandlungen bewusster zu führen und sich gegen unerwünschte Beeinflussung zu wappnen.
Die strategische Verhandlungsführung ist ein weiterer Kernpunkt des Programms. Hierzu gehört eine exzellente Vorbereitung, die Analyse von Machtverhältnissen und Abhängigkeiten der Verhandlungspartner sowie der souveräne Umgang mit schwierigen oder harten Verhandlungssituationen. Zudem wird gelehrt, wie man unfaire Taktiken erkennt und diesen effektiv entgegenwirkt, um stets handlungsfähig und selbstbewusst aufzutreten.
Abschließend wird das Erlernte anhand einer praxisnahen Fallstudie angewandt. Die Fallstudie beschäftigt sich mit einer typischen beruflichen Verhandlungssituation, nämlich der „Lieferantenverhandlung zur Senkung der Beschaffungskosten bei gleichzeitiger Sicherung von Qualitätsstandards“. Dies ermöglicht den Teilnehmern, die erarbeiteten Strategien, Taktiken und psychologischen Erkenntnisse in einem realitätsnahen Szenario zu erproben und zu festigen.
Insgesamt zielt das Lernprogramm darauf ab, die Teilnehmenden umfassend auf die Herausforderungen und Besonderheiten von Verhandlungen in der digitalen und zunehmend komplexen Geschäftswelt vorzubereiten. Dabei wird sowohl auf theoretische Grundlagen als auch auf praktische Anwendungsfelder Wert gelegt, um eine nachhaltige Kompetenzentwicklung sicherzustellen.