Als AEVO-Ausbilder übernimmst Du eine zentrale Rolle in der betrieblichen Ausbildung. Du bist verantwortlich dafür, dass Auszubildende fachlich, methodisch und persönlich optimal auf ihren Beruf vorbereitet werden – und das nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BBiG).
Zu Deinen täglichen Aufgaben gehört es, Ausbildungspläne zu erstellen, individuelle Lernziele zu definieren und den Lernfortschritt zu begleiten. Du vermittelst nicht nur Fachwissen, sondern förderst auch soziale Kompetenzen und Eigenverantwortung bei Deinen Auszubildenden. Dabei unterstützt Du sie bei Lernschwierigkeiten, führst regelmäßige Feedbackgespräche und bist Ansprechpartner für berufliche und persönliche Anliegen.
Außerdem stimmst Du Dich mit anderen Ausbildungsbeteiligten im Unternehmen ab, z. B. mit Fachabteilungen, Personalverantwortlichen oder der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Auch administrative Aufgaben gehören dazu – wie das Dokumentieren der Ausbildung, das Vorbereiten auf Prüfungen oder das Einreichen von Ausbildungsnachweisen bei der zuständigen Kammer.
Ein AEVO-Ausbilder sorgt außerdem dafür, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung im Unternehmen eingehalten werden, und bleibt über neue Entwicklungen – etwa im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) oder digitale Lernmethoden – auf dem Laufenden.
Kurz gesagt: Als AEVO-Ausbilder gestaltest Du die Fachkräfte von morgen – mit Fachwissen, pädagogischem Geschick und organisatorischem Talent. Die AEVO-Ausbildung befähigt Dich dazu, diese verantwortungsvolle Aufgabe professionell und gesetzeskonform zu erfüllen.
Im Fernstudium Ausbildung der Ausbilder (AEVO) erhältst Du das komplette Rüstzeug, um als Ausbilder:in durchzustarten. Du lernst, wie Du die betriebliche Ausbildung in Deinem Unternehmen professionell planst, durchführst und erfolgreich abschließt.
Zunächst verschaffst Du Dir einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, IHK-Prüfungstermine und die organisatorischen Abläufe rund um die Ausbildung. Du erfährst, wie Du Ausbildungsvoraussetzungen prüfst, passende Ausbildungsberufe auswählst und die betrieblichen Rahmenbedingungen optimal gestaltest. Auch die Abstimmung mit anderen Ausbildungsbeteiligten gehört dazu.
Im nächsten Schritt im Ausbilderkurs lernst Du, wie Du einen betrieblichen Ausbildungsplan entwickelst, Auswahlverfahren gestaltest und Berufsausbildungsverträge korrekt einreichst – inklusive Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte. Du wirst darin geschult, eine motivierende Lernkultur zu schaffen, Auszubildende individuell zu fördern und Konflikte souverän zu lösen.
Ein besonderes Highlight der Weiterbildung ist das Thema Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess. Du erhältst Einblicke in konkrete KI-Technologien und erfährst, wie diese sinnvoll im Ausbildungsalltag eingesetzt werden können.
Zum Abschluss bereiten wir Dich gezielt auf die Ausbildereignungsprüfung (AEVO) vor. Du lernst, wie die Prüfung abläuft, wie Du überzeugende Unterweisungen schreibst, Präsentationen gestaltest und Dich souverän auf das Fachgespräch vorbereitest.
In einer praxisnahen Projektarbeit wendest Du Dein Wissen direkt an und präsentierst Deine Ergebnisse – der ideale Abschluss für Deine Ausbildung zur Ausbilder:in.
Die Ausbildereignungsprüfung (AEVO) Weiterbildung ist mit einem Bildungsgutschein kostenlos bzw. mit dem Qualifizierungsgeld anteilig bis kostenfrei förderbar.
Im Rahmen des Kurses werden die Teilnehmenden schrittweise auf die Ausübung ihrer zukünftigen Aufgaben als Ausbilder:innen vorbereitet. Zunächst werden allgemeine Grundlagen der Ausbildung vermittelt, einschließlich relevanter IHK-Prüfungstermine sowie der formalen Anmeldeprozesse.
Darauf aufbauend wird Wissen über die Voraussetzungen für eine betriebliche Ausbildung und deren systematische Planung erarbeitet. Dabei werden unter anderem die Vorteile und der Nutzen der betrieblichen Ausbildung, rechtliche und tarifvertragliche Rahmenbedingungen sowie die Strukturen des Berufsbildungssystems beleuchtet. Zusätzlich wird vermittelt, wie Ausbildungsberufe für ein Unternehmen ausgewählt und die Betriebseignung bewertet werden. Der Einsatz vorbereitender Maßnahmen sowie die Koordination von Ausbildungsbeteiligten unter Berücksichtigung ihrer Funktionen und Qualifikationen werden ebenfalls thematisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung der Ausbildung und der Mitwirkung bei der Einstellung von Auszubildenden. Dazu zählt das Erstellen eines betrieblichen Ausbildungsplans, das Einbinden betrieblicher Interessenvertretungen, die Identifikation geeigneter Kooperationspartner sowie die Auswahlverfahren für Auszubildende. Auch die Eintragung von Berufsausbildungsverträgen und die Durchführung von Auslandsaufenthalten im Rahmen der Ausbildung werden behandelt.
In der Phase der Ausbildungsdurchführung werden lernförderliche Rahmenbedingungen und eine motivierende Lernkultur thematisiert. Die Gestaltung und Bewertung der Probezeit, die Entwicklung betrieblicher Lern- und Arbeitsaufgaben sowie der Einsatz geeigneter Ausbildungsmethoden und -medien werden praxisorientiert vermittelt. Darüber hinaus werden Strategien zur Unterstützung bei Lernschwierigkeiten, zur individuellen Förderung, zum Umgang mit Konflikten und zur Förderung interkultureller Kompetenzen aufgezeigt. Auch die Leistungsbeurteilung und Auswertung wird systematisch behandelt.
Ein modernes Element bildet die Einführung in den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess. Es werden konkrete KI-Technologien vorgestellt und Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Umfeld aufgezeigt.
Zum Abschluss der Ausbildungseinheit werden die Teilnehmenden auf den letzten Abschnitt des Ausbildungsprozesses vorbereitet. Dazu gehört die Begleitung der Auszubildenden bei der Vorbereitung auf die Abschluss- oder Gesellenprüfung, die Prüfungsanmeldung, das Erstellen eines schriftlichen Zeugnisses sowie die Information über betriebliche Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierewege.
Die gezielte Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung stellt ein zentrales Lernziel dar. Vermittelt werden der Prüfungsablauf, das Schreiben von Unterweisungen, die Gestaltung von Präsentationen sowie die Vorbereitung auf das Fachgespräch.
Abgerundet wird der Kurs durch eine praxisbezogene Projektarbeit, in der die erlernten Inhalte vertieft und in einer Präsentation zusammengeführt werden.