Als UI/UX-Designer arbeitest Du täglich daran, digitale Produkte wie Websites, Apps oder Softwarelösungen benutzerfreundlich, ansprechend und effizient zu gestalten. Dein Ziel ist es, die User Experience (UX) zu verbessern und gleichzeitig ein intuitives User Interface (UI) zu entwickeln.
Im Berufsalltag analysierst Du zunächst die Bedürfnisse der Nutzer:innen mithilfe von Methoden wie Personas, User Journeys oder Usability-Tests. Du definierst Nutzungsanforderungen, entwickelst Wireframes, Prototypen und gestaltest interaktive Oberflächen, meist mit Tools wie Figma, Adobe XD oder Sketch. Dabei arbeitest Du eng mit Produktmanagement, Entwicklung und Marketing zusammen.
Außerdem führst Du regelmäßig UX-Tests, A/B-Tests oder User Feedback-Analysen durch, um herauszufinden, wie gut Deine Designlösungen funktionieren – und optimierst sie auf Basis der Ergebnisse. Auch Themen wie Barrierefreiheit, Responsive Design, Design Systeme, Mobile First und Conversion-Optimierung gehören zum Alltag.
Kurz gesagt: Als UI/UX-Designer bist Du die Schnittstelle zwischen Nutzerbedürfnis und digitaler Technologie – und sorgst dafür, dass digitale Produkte nicht nur gut aussehen, sondern sich auch gut anfühlen und leicht bedienen lassen.
Im Fernstudium UI Design / UX Design bekommst Du eine fundierte Einführung in UX, Usability und UI sowie zentrale Prinzipien wie Mental Models, Human Factors Guidelines und die ISO 9241-210. Du lernst, wie interaktive Systeme praxisnah und gebrauchstauglich gestaltet werden.
Im Anschluss analysierst Du den Nutzungskontext: Wer nutzt Dein Produkt, in welchem Umfeld und mit welchen Zielen? Du arbeitest mit Methoden wie Personae, Empathy Maps, Customer Journeys, Web Analytics, Fokusgruppen und Fragebögen.
Darauf aufbauend spezifizierst Du die Nutzungsanforderungen – mithilfe von Szenarien, Aufgabenmodellen, Interviews, Tagebuchstudien und teilnehmender Beobachtung. So entsteht eine klare Grundlage für die Gestaltung.
Du entwickelst im Kurs Gestaltungslösungen auf Basis etablierter Prinzipien wie den 7 Dialogprinzipien (ISO 9241-110), Nielsens 10 Usability-Heuristiken und Erkenntnissen der visuellen Wahrnehmung.
Ein weiterer Schwerpunkt der Weiterbildung liegt auf der Informationsarchitektur: Du gestaltest User Flows, Sitemaps und Navigationskonzepte und nutzt Methoden wie Card Sorting, um Inhalte sinnvoll zu strukturieren.
Beim Thema Projektmanagement bekommst Du einen Überblick über klassische und agile Ansätze. Du lernst Scrum, Design Sprints, Epics, User Stories und Tasks kennen – praxisnah und teamorientiert.
Im UI Design arbeitest Du mit Styleguides, UI-Kits, Designsystemen sowie Farben, Typografie und Mobile-First-Ansätzen. Du setzt moderne Tools wie Figma und Adobe XD ein – von Scribbles bis zu interaktiven Prototypen.
Zum Abschluss der Fortbildung evaluierst Du Deine Designs mit Methoden wie Thinking Aloud, dem UEQ, AttrakDiff, VisAWI oder A/B-Tests. Zudem erhältst Du einen Einblick in den Einsatz von KI im Designprozess.
Die Weiterbildung UI Design, UX Design ist mit einem Bildungsgutschein kostenlos bzw. mit dem Qualifizierungsgeld anteilig bis kostenfrei förderbar.
Im Rahmen der Schulung werden zunächst grundlegende Kenntnisse zur Thematik vermittelt. Dabei erfolgt eine allgemeine Einführung in die Begriffe UX, Usability, UI sowie in relevante Konzepte wie Mental Model Guidelines und Human Factors Guidelines. Es werden zentrale Prinzipien der nutzerzentrierten Gestaltung sowie die Norm ISO 9241-210 und deren HCD-Prozess (Human-Centered Design) vorgestellt, der die Gestaltung gebrauchstauglicher interaktiver Systeme unterstützt.
Im Anschluss daran wird der Fokus auf die Analyse und das Verstehen sowie das Festlegen des Nutzungskontextes gelegt. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, darunter die Entwicklung von Personae, der Einsatz von Empathy Maps und Customer Journeys, die Auswertung von Web Analytics sowie der Einsatz von Fokusgruppen und Fragebögen. Dieser Abschnitt nimmt etwa drei Tage in Anspruch.
Darauf folgt die Spezifikation der Nutzungsanforderungen. In diesem Teil werden Methoden wie Szenariomodelle, Aufgabenmodelle, Kontextinterviews, Tagebuchstudien und teilnehmende Beobachtungen behandelt. Ziel ist es, die Anforderungen an die Gestaltung klar zu definieren.
Im nächsten Schritt werden Gestaltungslösungen entwickelt, die auf die ermittelten Nutzungsanforderungen abgestimmt sind. Grundlage dafür bilden anerkannte Richtlinien und Normen, wie die sieben Dialogprinzipien der ISO 9241-110 sowie die zehn Prinzipien des User Interface Designs nach Jakob Nielsen. Aspekte der visuellen Wahrnehmung und Gestaltgesetze fließen ebenfalls mit ein.
Die darauf folgende Phase widmet sich der Ausarbeitung konkreter HCD-Gestaltungslösungen in den Bereichen Taxonomie, Informationsarchitektur und Navigationskonzepte. Behandelt werden unter anderem Flow Charts, User Flows, Informationsarchitektur, Micro-Informationsarchitektur, Conversion-Strategien, Navigationskonzepte, Sitemaps sowie Card-Sorting-Methoden inklusive Planung, Durchführung und Auswertung.
Ein Überblick über agiles Projektmanagement bildet den nächsten Schwerpunkt. Dabei werden traditionelle Ansätze wie das Wasserfall-Modell dem agilen Arbeiten, insbesondere der Scrum-Methode, gegenübergestellt. Konzepte wie Epic, User Story und Task sowie die Design Sprint Methode werden eingeführt.
Darauf aufbauend werden gestalterische Aspekte des User Interface Designs vertieft. Hierzu zählen die Arbeit mit Styleguides, UI-Kits, Pattern Libraries und Design Systemen sowie die Gestaltung und der Einsatz von UI-Komponenten, Formularen, Farben, Typografie, Icons und Prinzipien des Atomic Design. Besonderes Augenmerk liegt zudem auf dem Mobile-First-Ansatz.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Entwurfstechniken mit den Tools Figma und Adobe XD. Es erfolgt eine Einführung in die jeweiligen Werkzeugpaletten, Workflows, UI-Komponenten, responsives Design, die Erstellung von Scribbles und Wireframes sowie die Entwicklung interaktiver Prototypen.
Im Rahmen der Evaluation werden Methoden zur Überprüfung der Gestaltung gegen die definierten Nutzungsanforderungen vorgestellt. Dazu zählen Usability-Testverfahren wie „Thinking Aloud“, inklusive Planung, Durchführung und Auswertung, sowie standardisierte Fragebögen wie der User Experience Questionnaire (UEQ), AttrakDiff, VisAWI und A/B-Tests.
Ergänzt wird die Schulung durch einen Einblick in den Einsatz Künstlicher Intelligenz im beruflichen Kontext. Es werden konkrete KI-Technologien sowie deren Anwendungsmöglichkeiten im Arbeitsprozess vorgestellt.
Zum Abschluss der Schulung wird eine Projektarbeit durchgeführt, in der die vermittelten Inhalte praktisch vertieft werden. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer abschließenden Präsentation vorgestellt.