Als Digitalisierungsmanager und Prozessmanager bist Du im Berufsalltag der Treiber der digitalen Transformation in Deinem Unternehmen. Deine Hauptaufgabe besteht darin, bestehende Geschäftsprozesse systematisch zu analysieren, zu optimieren und mit modernen digitalen Technologien zu verbinden. Dabei nutzt Du Methoden wie Business Process Management (BPM), Lean Management und agile Ansätze, um Abläufe effizienter, transparenter und flexibler zu gestalten. Du entwickelst digitale Strategien, die dabei helfen, Wettbewerbsvorteile zu sichern und die Innovationskraft Deines Unternehmens zu steigern.
Du implementierst digitale Lösungen, wie Cloud Computing, Automatisierungstools, Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data Analytics, um Prozesse zu vereinfachen und datengetriebene Entscheidungen zu ermöglichen. Mit Hilfe von Software zur Prozessmodellierung und Prozessoptimierung gestaltest Du Workflows neu und führst digitale Technologien ein, die manuelle Tätigkeiten minimieren und die Produktivität erhöhen. Dabei arbeitest Du eng mit IT-Abteilungen, Fachbereichen und der Geschäftsleitung zusammen, um digitale Transformationsprojekte erfolgreich zu steuern.
Ein wichtiger Teil Deiner Arbeit ist das Change Management: Du begleitest Mitarbeiter:innen bei der Einführung neuer digitaler Tools und Prozesse, unterstützt sie beim Aufbau digitaler Kompetenzen und sorgst für Akzeptanz und Motivation. Mit klarer Kommunikation, Schulungen und einem agilen Führungsstil förderst Du eine positive Unternehmenskultur, die offen für Innovation und Wandel ist.
Darüber hinaus überwachst Du mit Hilfe von Key Performance Indicators (KPIs) und Business Intelligence die Effektivität der neuen Prozesse und passt Strategien bei Bedarf an. Du steuerst Digitalisierungsprojekte von der Planung bis zur Umsetzung und sorgst durch professionelles Projektmanagement für termingerechte und budgetkonforme Ergebnisse.
Im Fernstudium Digitalisierungs- und Prozessmanager entwickelst Du das Know-how, um Veränderung, Innovation und digitale Transformation aktiv zu gestalten. Du tauchst tief in moderne Methoden wie Design Thinking, Scrum, Change- und Prozessmanagement, Digital Leadership und den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Berufsalltag ein – praxisnah, anwendungsorientiert und zukunftsweisend.
Du lernst im Kurs, wie Du mit Design Thinking kreative Problemlösungen entwickelst – von der Ideenfindung über Prototyping bis zum Testing an realen Projekten. Dabei eignest Du Dir strukturiertes Vorgehen in fünf Phasen an und setzt innovative Methoden gezielt im Team ein.
Im Bereich Digital Leadership bereitest Du Dich auf die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt vor. Du verstehst, wie Du Teams im digitalen Wandel führst, virtuelle Zusammenarbeit stärkst und agile Führungsmethoden erfolgreich einsetzt. Du lernst, was es bedeutet, in Zeiten von VUCA und BANI Orientierung zu geben – mit emotionaler Intelligenz, klarem Zielsystem und einem Gespür für moderne Tools und Technologien.
Beim Thema New Work geht es um neue Formen der Arbeit: Selbstorganisation, vernetztes Denken, digitale Kollaboration und agiles Mindset werden zu Deinen Erfolgsfaktoren. Du erfährst, wie Du Teams auch auf Distanz führst und wie sich Arbeitsplätze, Kommunikation und Kultur nachhaltig verändern.
Mit dem Fokus auf Change- und Innovationsmanagement wirst Du fit, um Veränderungen gezielt zu steuern – vom ersten Impuls über Widerstände bis zur erfolgreichen Umsetzung. Du lernst, Innovationsprozesse zu gestalten und Unternehmen zukunftsfähig auszurichten.
Im agilen Projektmanagement mit Scrum vertiefst Du Deine Kenntnisse rund um Sprints, Backlogs, Retrospektiven und Rollenverteilung. Du verstehst, wie Du agile Teams führst und auf sich verändernde Rahmenbedingungen flexibel reagierst – mit dem Ziel, Projekte effizient und kundenorientiert umzusetzen. Die Vorbereitung auf die Scrum.org-Zertifizierung (PSM I) ist inklusive.
Im Bereich Prozessmanagement wirst Du zum Profi für operative und strategische Abläufe. Du analysierst Prozesse, führst neue Strukturen ein und bringst Organisationen mit klaren Methoden und digitalen Tools voran. Am Ende steht die TÜV Rheinland-zertifizierte Qualifikation zur/zum Prozessmanager:in.
Und das Beste: Du lernst in der Weiterbildung, wie Du KI-Technologien wie generative KI, Big Data, IoT oder Blockchain sinnvoll im Berufsalltag einsetzt – nicht nur theoretisch, sondern mit konkreten Anwendungsbeispielen und praktischen Übungen.
Die Digitalisierungsmanager und Prozessmanager Weiterbildung mit Six Sigma Yellow Belt und Green Belt ist mit einem Bildungsgutschein kostenlos bzw. mit dem Qualifizierungsgeld anteilig bis kostenfrei förderbar.
Im Rahmen des Lehrgangs werden umfassende Kenntnisse und praxisorientierte Fähigkeiten in den Bereichen Design Thinking, Digital Leadership, Change- und Innovationsmanagement, agilem Projektmanagement mit Scrum sowie im strategischen und operativen Prozessmanagement vermittelt.
Zunächst steht eine Einführung in das Design Thinking im Fokus, bei der grundlegende Regeln, Phasen und praxisnahe Methoden behandelt werden. Anhand eines realen Projekts werden die fünf Phasen des Design Thinking – Research, Synthese, Ideation, Prototyping und Testing – intensiv durch methodische Inputs und praktische Übungen erarbeitet. Dabei werden unter anderem qualitative Forschung, kreative Ideengenerierung, Prototyping-Techniken wie Mockups oder Click-Dummies sowie Test- und Iterationsverfahren vermittelt.
Ein weiterer zentraler Bestandteil ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Arbeitsalltag. Die Teilnehmer\:innen lernen konkrete KI-Technologien und deren Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Umfeld kennen. Dies wird durch Praxisübungen und Fallbeispiele unterstützt.
Im Themenfeld „Digital Leadership“ werden die Herausforderungen der digitalen Transformation thematisiert. Die Teilnehmenden setzen sich mit neuen Führungsanforderungen im VUCA- und BANI-Umfeld auseinander, analysieren Kundenerwartungen im digitalen Zeitalter und reflektieren die Rolle von Führungskräften im Wandel. Dabei wird auch die emotionale Intelligenz als zentrale Schlüsselkompetenz behandelt. Der digitale Reifegrad von Führungspersonen und Organisationen wird bewertet, während agiles Führen und virtuelle Teamführung praxisnah vermittelt werden.
Unter dem Schwerpunkt „New Work / Agile Leadership“ geht es um die Veränderungen der Arbeitswelt, Selbstorganisation, virtuelle Zusammenarbeit und den gezielten Einsatz digitaler Tools für Kommunikation, Wissensmanagement und Teamführung. Auch der Wandel in Unternehmen wird thematisiert – mit Fokus auf Change-Management, Einführung digitaler Prozesse und den Umgang mit Veränderungsresistenz.
Ein vertiefender Einblick in Schlüsseltechnologien wie Blockchain, Internet of Things (IoT), Augmented/Virtual Reality (AR/VR), Big Data sowie der Einsatz von generativer KI ergänzt das Programm. Im strategischen Teil werden Geschäftsmodelle, Zielsysteme und Erfolgskennzahlen wie KPIs und OKRs erarbeitet.
Im Bereich Change- und Innovationsmanagement wird zunächst ein grundlegendes Verständnis für Industrie 4.0 und digitale Transformation aufgebaut. Die persönliche Veränderungsfähigkeit und Kompetenzen für das Arbeiten im New-Work-Zeitalter werden gefördert, etwa in Bezug auf Selbstorganisation, globale Kollaboration, agiles Lernen und modernes Konfliktmanagement.
Methoden wie Lean Management, Scrum und Design Thinking werden im Kontext systemischer Prozessanalyse vorgestellt. Der Change-Prozess selbst wird mit seinen Tools, Erfolgsfaktoren und der Rolle der Kommunikation detailliert betrachtet. Innovationen werden als Treiber des Wandels verstanden, mit praxisbezogener Umsetzung und Erfolgsüberprüfung.
Scrum als Framework für agiles Projektmanagement wird umfassend behandelt – von den Grundlagen über Rollenverteilungen bis zu Meetings, Artefakten und dem Einsatz in unterschiedlichen Organisationen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Teamdynamik, Eigenverantwortung und Kommunikation. Die Teilnehmenden werden auf die „Professional Scrum Master“-Zertifizierung vorbereitet.
Im Prozessmanagement werden sowohl operative als auch strategische Kompetenzen vermittelt. Dazu zählen u. a. der Prozessmanagement-Kreislauf, die Entwicklung von Soll-Prozessen, Changemanagement beim Rollout, Balanced Scorecards, Governance-Strukturen sowie die Führung prozessorientierter Organisationen. Abschluss bildet eine TÜV Rheinland-zertifizierte Qualifikation.
Begleitend zu allen Modulen werden Projektarbeiten durchgeführt, in denen das Gelernte praktisch angewendet und präsentiert wird.