Zu Beginn erfolgt eine Einführung in den Begriff der Website sowie in grundlegende Auszeichnungs- und Programmiersprachen, wobei insbesondere HTML und CSS als Basis für den Webaufbau behandelt werden.
Ein zentrales Lernziel ist das Verständnis der Bestandteile einer Website. Dazu gehören die Namensvergabe – etwa als Top-Level– oder Second-Level-Domain – sowie der strukturelle Aufbau, der sowohl logische als auch technische Gesichtspunkte umfasst.
Die technischen Grundlagen werden durch Inhalte zu Hosting und den Basics eines Webservers ergänzt. Dies beinhaltet das Verständnis für Speicherorte, Server-Anbindung und die Funktionsweise von Domains und Datenabrufen.
Ein weiteres zentrales Ziel ist die Fähigkeit zur Planung und Konzeption einer Website. In der Planungsphase werden zunächst die Ziele und die Zielgruppe definiert. Darauf aufbauend folgt die Konzeption, bei der ein tragfähiger struktureller Aufbau entwickelt wird. Wichtige Aspekte sind hier die Einbindung des Sales Funnels sowie die gezielte Content-Planung und dessen Integration in die Seitenstruktur.
Im Bereich Design und Gestaltung stehen das visuelle Website-Konzept und das User Interface Design im Vordergrund. Dazu zählt auch ein Exkurs zu Landingpages, die gezielt für Kampagnen oder Conversion-Ziele optimiert werden.
Ein separater Abschnitt widmet sich dem Relaunch einer Website, bei dem bestehende Seiten technisch, gestalterisch und inhaltlich überarbeitet werden. Dies erfordert ein Verständnis für Bestandsanalyse, Zieldefinition und Maßnahmenplanung.
Einen weiteren wichtigen Baustein bilden Content-Management-Systeme (CMS), mit deren Hilfe Websites effizient gepflegt und aktualisiert werden können – auch ohne tiefgehende Programmierkenntnisse.
Im praktischen Teil der Lernziele wird die operative Erstellung einer Website behandelt. Dazu gehören die Einrichtung einer geeigneten Arbeits- und Entwicklungsumgebung sowie die Einführung in die Codierung mit HTML5. Hier lernen die Teilnehmenden den Umgang mit Meta-Angaben, Block- und Inline-Elementen sowie die Erstellung von Formularen.
Darauf aufbauend folgen die Grundlagen von CSS3, das für das visuelle Erscheinungsbild einer Website verantwortlich ist. Die Lernziele umfassen die Hierarchie von CSS-Notationen, Farb- und Größenangaben, die Festlegung von Schriften, das Boxmodell, Hintergrundgestaltung, Positionierungen sowie die Gestaltung von Aufzählungen.
Die Vertiefung in CSS3 führt weiter in die Anwendung komplexerer Gestaltungsmittel wie Selektoren, Pseudoelemente und die Erstellung einfacher Animationen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Mobile Design, das die Anpassung von Websites an verschiedene Endgeräte sicherstellt und Aspekte wie Responsivität und Usability umfasst.
Die technische Optimierung einer Website ist ebenfalls ein Lernziel, mit Fokus auf Caching, Komprimierungen und weiteren Methoden zur Performance-Steigerung.
Wartung und Sicherheit werden im Abschnitt zur Maintenance und Sicherung behandelt. Hier lernen die Teilnehmenden, wie Backups erstellt, Updates durchgeführt und Sicherheitslücken vermieden werden.
Abschließend werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb einer Website vermittelt. Dazu gehören gesetzlich vorgeschriebene Angaben im Impressum, Datenschutzhinweise, der Umgang mit Cookie Consent, sowie Kenntnisse über Marken- und Urheberrecht, Streitschlichtungsverfahren und Vorschriften zur Kennzeichnungspflicht im Rahmen des Lauterkeitsrechts.
Durch dieses Modul erwerben die Lernenden die Fähigkeit, eine Website professionell zu planen, rechtssicher umzusetzen, technisch zu betreiben und gestalterisch überzeugend auszuführen.